Roadtrip Part 2

Am Tag danach entschieden wir uns noch einen Tag in Byron Bay zu verbringen, da das Wetter super war und die Stadt einfach toll ist. Für mich hieß das nach einer Runde shoppen wieder ab aufs Surfbrett. Meine zweite Surfstunde war einfach überragend.

MeinKompagnion J.P. den ich vom Vortag kannte und ich hatten unseren eigenen Surflehrer. Paul- ein echter australischer Surferman. Wir haben uns dann eine Stelle gesucht, wo die Wellen etwas kräftiger waren. Es war klasse. Gleich beim ersten Mal stand ich aufm dem Brett und die folgenden Versuche waren genauso. Wir hatten so gute Welle, dass man lange auf dem Surfboard stehen konnte bis die Welle komplett ausgelaufen ist. Währenddessen lobte mich Paul die ganze Zeit. Es sei unglaublich, wie gut ich surfen kann und dass ich mir jetzt auch schon allein ein Surfboard leihen und mich in die Wellen stürzen kann. Meine Surfstunden waren auch jeden Fall ein Highlight des Trips. Gegen späten Nachmittag zogen wir dann weiter nach. Unseren Van parkten wir dann auf einem Berg mit einem traumhaften Meerblick in Coolangatta. Nachdem wir wieder früh im Bett waren, wurden wir von einem Klopfen gegen Mitternacht geweckt. Ein Ranger stand vor unserem Auto und hat uns darüber belehrt, dass man im Bundesstaat Queensland nicht im Auto schlafen darf und wir sollen in einen Campervan Park fahren oder nach New South Wales zurück. Also haben wir uns ziemlich verschlafen auf den Weg in Richtung New South Wales gemacht, wo wir hergekommen sind. Die Grenze war zum Glück nur 5-10min entfernt (keine offizielle Grenze). Da alle Campervan Parks geschlossen waren und wir keinen wirklichen guten Schlafplatz gefunden hatten, haben wir uns einfach auf einen Parkplatz vor einem Campervan Park gestellt.

In aller Frühe haben wir uns nochmal einen neuen Parkplatz gesucht. Wo wir uns in Ruhe fertig machen konnten. Dabei habe ich den schönsten Strand unserer ganzen Tour entdeckt. Anschließend ging es nach Surfers Paradise. Dort angekommen haben wir uns gleich einen Caravan Park gesucht. Dort gab es wieder eine warme Dusche und endlich Strom, um alle Geräte nach 6 Tagen mal wieder aufzuladen ;) Anschließend ging es ein wenig die Stadt erkunden. Dabei haben wir ein tolles sagen wir mal Spiele Paradis gefunden. In „Timezone“ konnte man Autoscouter fahren, Minigolf spielen, kegeln und noch viele andere lustige Sachen machen. Dort habe ich auch zum ersten mal im meinem Leben Lasertack gespielt und es für ziemlich cool befunden ;) Die Nacht war sehr verregnet. Zudem tanzte ein Ibis auf unserem Dach herum, was das Einschlafen nicht erleichterte.

Am nächsten Tag ging es zu „Ripleys- Believe It or Not!“. Eine Art Museum oder Ausstellung mit Kuriositäten aus aller Welt. Das war sehr spannend und interessant. Das war dann auch schon das Highlight von diesem Tag. Abends stand nur noch lecker kochen und Spieleabend auf dem Programm.

Am folgenden Morgen ging es in den Warner Brothers Movie World Freizeitpark. Dort haben wir ein paar tolle Stunden gehabt. Meine Highlights waren die Fahrt mit der Superman Escape Achterbahn und das Foto mit meinem großen Idol Batman zusammen ;)

Anschließend ging es nach Brisbane, wo wir von Familie Brandenburg sehr herzlich empfangen wurden. Caro hat den Kontakt zu der Familie durch ihre Arbeit bekommen. Dadurch hatten wir einen richtigen Schlafplatz und nette Gesellschaft für zwei Tage gehabt.

Als wir am nächsten Tag aufstanden war das Frühstück schon gemacht, was für ein Luxus. Anschließend ging es in den Koala Park. Neben den typisch australischen Tieren, wie Kängurus und Wombats gabs es da auch sehr viele unterschiedliche Arten von Koalas. So viele Koalas auf einmal habe ich noch nie gesehen. Man konnte sie sogar streicheln. Mein absolutes Australien Highlight hat an diesem Park stattgefunden. Ich durfte einen Koala auf den Arm nehmen. Das war einmalig und ein super tolles Gefühl, vor allem weil der Koala so flauschig war ;) Danach ging es nach Brisbane rein. Abends wurden wir dann wieder lecker bekocht bei Fam. Brandenburg und später hat uns der Hausherr Karl noch einige, interessante Geschichten aus seinem Leben erzählt. Bei einem gemütlichem Glas Wein haben wir dann den Abend ausklingen lassen.

Am zehnten Tag unseres Trips ging es nach einer herzlichen Verabschiedung weiter nach Hervey Bay. Dort angekommen, bereiteten wir nur noch unsere Sachen für den nächsten Tag vor.

In aller Frühe klingelte unser Wecker am nächsten Morgen schon um 5.30 Uhr. Am dem Tag haben wir eine Tour auf Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt mitgemacht. Ich war erstaunt wie viel Vegetation dort herrscht. Es gibt sogar einen Regenwald auf der Insel. Nach dem unsere Tour auf der Insel richtig begann, befand sich unser erster Stopp am Ellie Creek. Eine Art Kanal mit Freshwater. Das Wasser war so klar und sauber, dass man in dem Kanal lang laufen konnte, was Marcel und ich uns auch nicht nehmen lassen haben. Nach einigen weiteren Stationen ging es abschließend zum Lake Mckenzie. Es war ein wunderschöner Freshwater See. Nur leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt. Bei Dauernieselregen verbrachten wir einige Zeit an diesem See bis es in Richtung nach Hause ging. Die letzte gemeinsame Nacht war für mich nicht sehr angenehm, da ich Magenprobleme bekommen hatte, was auch einige Tage anhielt.

Am letzten Tag unserer gemeinsamen Reise brachten mich Caro und Marcel noch zum Hostel und zogen dann weiter. Ich erkundete dann noch ein wenig die Stadt und hab mir abends mit meinen zwei Zimmergenossinnen einen Film auf unserem Zimmer angeschaut.

Am nächsten Tag bin ich zunächst bin dem Bus nach Brisbane gefahren, um von da aus nach Sydney zu fliegen. Nach einigen ärgerlichen Ereignissen und viel Pech an diesem Tag war ich froh wieder in meinem Zimmer in Annandale zu sein ;)

Zusammenfassend würde ich sagen, war es ein toller, erlebnisreicher und sehr lustiger Trip entlang der Ostküste Australien!

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Roadtrip – entlang Australiens Ostküste Part 1

Seit etwas über einer Woche bin ich nun zurück von meinem Roadtrip und es wird Zeit euch zu berichten, was ich in dieser Zeit alles tolles mit meiner Freundin Caro und ihrem Freund Marcel  erlebt habe.

Am 15. August ging es endlich los mit unserem Wicked Campervan in Richtung Norden. Ziel war es die Ostküste Australien zu entdecken. An diesem Tag hatte ich auch gleich mal meine erste Fahrstunde im Linksverkehr, die auch noch im Dunkeln begann. Auch wenn es anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig war, dass man sich nun an die Mittellinie orientieren muss, was den Abstand abgeht und die Schaltung sich auch der anderen Seit befindet, habe ich es doch ganz gut hinbekommen und allen Insassen geht es gut ;) Unsere erste Nacht verbrachten wir in Newcastle. Wir haben unseren Van direkt am Strand geparkt. Als erstes ging es dann auch mit Decke und Bierchen bewaffnet eine Runde in den Sand, während der Vollmond über uns schien und sich im Wasser spiegelte. Es war auch sehr angenehm beim Einschlafen das Meeresrauschen zu hören. Unser Hightlight in dieser Nacht war jedoch, dass sich unser Van auch einmal selbständig gemacht hat und anfing zu rollen. Zum Glück stoppte uns wenige Meter weiter ein Bordstein und es ist nichts weiter passiert, aber das war schon ein kleiner Schock für uns und die nächsten Tage haben wir die Handbreme bis Anschlag angezogen und ständig ein mullmiges Gefühl, als wir zu Bett gingen.

Am Morgen danach erkundigte ich zunächst ein wenig die Gegend, weil meine Begleiter nicht wirklich aus dem Bett gekommen sind. Zum Glück habe ich noch ein wenig von dem Sonnenaufgang gesehen und konnte ein paar tolle Fotos machen, während die ersten Surfer schon im Wasser waren. Weiter ging es dann nach Port Mcquari, wo wir nach einem Strandspaziergang ein nettes Picknick mit Meerblick hatten. In Australien findet man zum Glück überall Camping Koch Plätze auf den Wiesen, somit konnten wir uns ein paar leckere Sachen grillen.  An dem Tag hatten wir super Wetter.  

Anschließend ging es weiter nach Emerald Beach, wo wir wieder direkt am Strand geparkt haben. Es war traumhaft doch. Alles war dort etwas wilder und naturbelassener.

Am folgenden Morgen war es angenehm mild. Caro und ich ließen uns es daraufhin nicht nehmen uns im Meer zu erfrischen. Das Wasser war zwar nicht ganz so warm, aber so habe ich mir einen richtigen Roadtrip und Camping vorgestellt. Nebenbei konnten wir auf einer Weide eine Herde Kängurus beobachten. Solch einen Moment erlebt man kein zweites mal. Nach einem typisch australischem Frühstück mit Speck und Eiern ging es weiter Richtung Byron Bay.

Unterwegs machten wir noch einen Stop in Lismore beim Arzt, da ich mir bei der Känguru Jagd eine Zecke eingefangen habe und mein Ohr daraufhin dick und rot war und ziemlich geschmerzt hat. Anschließend war ich 62$ ärmer, aber die Arztkosten in Australien waren mir zum Glück schon bekannt, so dass ich nicht aus allen Wolken gefallen bin. Gegen Abend sind wir in Byron Bay eingetroffen. Nachts gab es einen stürmischen Wind und es regnete so stark, dass man denken konnte das Dach von unserem Van stürzt gleich ein.

Der nächste Tag war es anfangs auch noch ziemlich stürmisch. Mein Hightlieght an diesem Tag war meine erste Surfstunde. Ich hatte schon Angst, dass ich wieder nach Deutschland komme ohne einmal surfen gewesen zu sein. Das Surfen hat sehr viel Spass gemacht und nach einigen Versuchen, habe ich mich auch gar nicht mehr so doof angestellt ;) Abends waren wir lecker beim Griechen essen, wo ich vermutlich den besten Fisch meines Lebens gegessen habe. Der einheimische Baramundi war super gegrillt und mich frischen Kräutern mariniert. Dazu gab es eine Flaschen Wein, die wir uns im Bottle Shop um die Ecke gekauft haben, denn war ein BYO Restaurant ( das bedeutet, dass man seinen Alkohol selbst mitbringen muss/ kann). Zudem haben wir vom Nachbartisch auch noch eine halbe Flasche Wein geschenkt bekommen. Das war super. In Deutschland niemand auf so eine Idee kommen, aber in Australien ist die Mentalität der Menschen einfach ganz anders. Sie sind offener, freundlicher hilfsbereiter. Relativ früh ging es an diesem Abend völlig ko ins Bett. Diesmal haben wir auf einem Parkplatz vom Hostel geschlafen. Zuvor konnten wir endlich mal wieder warm duschen. Ich wusste gar nicht, wie sehr man sich nach einigen Tag über eine Warme Dusche freuen kann.

Fortsetzung folgt…

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Eine Woche voller Erlebnisse und viel Sonnenschein

Für eine Woche ist der Sommer nach Sydney zurückgekehrt. Anfang August ist eigentlich noch tiefster Winter in Sydney, aber diese Woche hatten wir bis zu 25 Grad und Sonne pur. Es war eine super tolle Woche.

Angefangen hat alles damit, dass Caro und ich uns am Dienstag mal ein bisschen schick gemacht haben, um im Summit Tower den Lunch genießen zu können. Der Tower ist eines der höchsten Gebäude Sydneys und im 47. Stock befindet sich ein sehr stilvolles Restaurant. Das besondere daran ist, dass die Tische und Stühle auf einer Plattform stehen, die sich um die eigene Achse dreht. So könnten wir innerhalb einer Stunde ganz Sydney von oben betrachten. Bei so einem genialen Ausblick und Leckereien, wie karamellisierte Ente und dem Edelfisch Red Snapper kann man es sich schon einmal gut gehen lassen. Um das tolle Wetter an diesem Tag komplett auszunutzen, sind wir anschließend noch in den Botanischen Garten, um die Sonne zu genießen und ein paar schicke Fotos zu machen.

Am nächsten Tag stand nur Souvenirs kaufen auf unserem Plan, was wir auch fast erfolgreich geschafft haben ;) Abends ging es dann noch mit einer kleinen Mädelsrunde in die Three Monkeys, einem bekannten Pub in Sydney.

Am folgenden Tag stand wieder volles Programm auf unserem Plan. Am Vormittag haben sich wir uns auf nach Palm Beach gemacht. Palm Beach ist eine traumhafte Halbinsel ca. 1,5h von Sydney entfernt. Nach einem steinigen und sandigen Walk den Berg hinauf zum Leuchtturm ging es zum relaxen an den Strand. Kaum ein Mensch war dort und wir haben die Ruhe total genossen. Auf dem Heimweg kamen wir noch an Drehset vorbei, wahrscheinlich von der hier sehr bekannten Serie „Home and Away“. Da wir aber keinen Schauspieler kannten, war das nicht ganz so interessant für uns. Am Abend sind wir dann nur noch erschöpft ins Bett gefallen.

Die Ruhe war nicht lange von Dauer. Am Freitagmorgen klingelte der Wecker schon wieder sehr früh. Diesmal stand die Erkundung des Royal National Parks auf unserem Plan. Mit Zug ging es dann rund 1h nach Loftus, was aber noch ein Stückchen vom Park entfernt war. Ohne richtige Karte und Plan haben wir uns in Richtung des Parks aufgemacht. Da der Weg bis zum Infocenter doch ziemlich weit war, sind wir getrampt. Ein super netter, älterer Herr hat uns mitgenommen und auf der Fahrt viel über den Nationalpark erzählt. Dank ihm hatten wir auch einen sehr schönen Walk an einem Beach und an der Küste entlang. Sonst wären wir wahrscheinlich nur durch den Busch gewandert, wo ein Baum dem andern ähnelt ;) Der Weg entlang der Küste war richtig geil. Es hat sehr viel Spass gemacht. Nur auf dem Rückweg waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir richtig sind. Ein Sandweg, wo links und rechts nur Büsche sind, war uns nicht so geheuer. Aber es war zum Glück der richtige Weg. Zwischendurch haben wir nochmal Rast an den Klippen gemacht und uns ein wenig gesonnt. Den Heimweg bestritten wir zuerst mit der Fähre, auf der wir den Tag nochmal Revue passieren ließen.

Für den darauffolgenden Tag war nur ausschlafen und entspannen geplant. Um die Woche aber noch würdig zu verabschieden, ging es mit meinem Mitbewohner Peter auf eine Houseparty. Da es abends noch angenehm warm war, fand die Party im Garten statt, der sehr schön mit kleinen Lichtern ausgeschmückt war. Es war ein toller Abend und der krönende Abschluss einer geilen Woche!

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Blue Mountains – 2.Versuch

Am vergangenen Dienstag hatte ich einen sehr schönen Tag in den Blue Mountains. Mit dem Auto ging es für Caro, ihren Chef Ludger, eine weitere Praktikantin Daniela und mich in die Blue Mountains. Das Gebiet der Blue Mountains ist riesig, aber zum Glück kennt sich Ludger dort gut aus. Somit sind wir die schönsten Aussichtspunkte abgefahren und haben zwischendurch kleine Wanderungen unternommen. Tolle Sachen haben wir gesehen. Zum Glück hat auch diesmal das Wetter mitgespielt. Das letzte mal konnte man ja durch den Nebel und strömenden Regen nichts sehen. Zum Mittag haben wir einen Stopp in einem kleinen Restaurant gemacht, wovon man eine super schöne Aussicht auf das Gebirge hatte. Oben drauf wurden wir auch noch von Ludger zum Mittag und später zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Das war super nett von ihm. Wir hatten alle sehr viel Spaß an diesem Tag.

Nach 12h war ich dann gegen Abend wieder zu Hause-zwar völlig müde und erschöpft, aber sehr glücklich!

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Chinese Garden of Friendship

Mit dem Chinese Garden of Friendship konnte ich heute einen weiteren Punkt auf meiner „To Do“ Liste abarbeiten. Es war ein kleines Stückchen Idylle inmitten einer Millionenstadt umgeben von Hochhäusern. Die Ruhe dort war wunderbar. Ein toller Platz zum erholen.

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Erkundungstour durch Nord-Sydney

Nachdem Caro und ich letzten Samstag, abends im State Theatre zum Ballet waren, lernte ich am nächsten Tag wieder neue Plätze in Sydney kennen. Caro‘s Chef hat uns nämlich zum Mittagessen und einer anschließenden Erkundungstour durch den Norden Sydneys eingeladen.

Letzten Sonntag gegen Mittag sammelten die Beiden mich ein und es ging zunächst zum österreichischen Club. Nach einem super leckeren Essen (Schweinsbraten mit Semmelknödel und Sauerkraut und dazu ein Radler), was eine echte Abwechslung war und einem netten Pläuschchen habe ich mir noch etwas die Gegend angeschaut und konnte einen tollen Ausblick vom Berg hinunter auf das Wasser genießen können.

Anschließend ging unsere Tour durch einen Nationalpark. Unterwegs hatten wir immer wieder tolle Ausblicke und haben eine ganz neue Seite von Sydney kennengelernt. Bei 20 Grad und Sonnenschein hat das richtig Spaß gemacht.

Es war ein sehr schönes Wochenende.

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Endlich mal raus aus Sydney

Nun bin ich schon 3,5 Monate in Australien und habe ich noch nichts weiter kennengelernt außer Sydney und seine Umgebung. So sehr ich die Stadt auch mag, wollte ich jetzt endlich mal etwas Neues kennenlernen. Denn wenn ich schon einmal die Möglichkeit habe in Australien zu sein, sollte ich auch so viel wie möglich davon mitnehmen. Zudem ist es genau der richtige Zeitpunkt, um Sydney für ein paar Tage zu verlassen und in Richtung Norden zu ziehen, wo es bedeutend wärmer ist. In Sydney ist nämlich zur Zeit Winter, der eigentlich gar nicht so schlimm ist, weil die Temperaturen  hier im Winter so sind, wie bei uns in Deutschland im Herbst. Nur dass in Sydney noch meist ein eisiger Wind herrscht und es in den Häusern teilweise extrem kalt. Da die Australier nicht so viel von isolierten Wänden und Heizungen halten.

Meine Kommilitonin Caro und ich haben also beschlossen uns ein paar Tage Urlaub zu nehmen, nachdem wir bis jetzt bei unseren Praktika gute Arbeit geleistet haben, wie uns von unseren Chefs bestätigt wurde und die uns somit beruhigt ein paar Tage Auszeit genehmigen konnten.

Zunächst sollte es eigentlich auf die Fidschis oder nach Bali gehen, da die Preise aber leider um diese Zeit unbezahlbar für uns Studenten sind, mussten wir uns für eine Stadt innerhalb Australiens entscheiden. Es ist eben nicht so leicht einen billigen Flug zu finden, wenn die australischen Schulferien anfangen und alle ins Warme wollen. Unsere Wahl fiel dann auf Cairns, da dort ähnliches Klima, wie auf Fidschi sein sollte. Die Stadt liegt im Nord- Osten von Australien am Great Bareer Reef.  Wir nutzten die Chance sofort noch den letzten billigen Flug zu erwischen. Eine Woche später sollte es schon losgehen.

Der Abflug war dann endlich vorletzten Donnerstag. Früh um 3.30Uhr ging es zum Flughafen. Am Vormittag sind wir dann in Cairns gelandet. Im Hostel angekommen haben wir nur schnell eingecheckt uns ein wenig frisch gemacht und anschließend die Stadt erkundet. Wir haben ja nur ein paar Tage Zeit gehabt, um alles zu sehen. Zudem wollten wir das warme Wetter draußen genießen. Um die 25 Grad hatten waren es. Wir wussten schon gar nicht mehr, wie sich solche Temperaturen anfühlen ;)

Cairns ist komplett anders als Sydney. Die Stadt ist viel kleiner und alles ist viel entspannter. Wir befanden uns in einer kleinen verschlafenen Stadt mit einigen Hostels, guten Bars und einer Promenade. Vielmehr hat Cairns auch nicht zu bieten, aber von da aus starten die ganzen guten Touren, beispielsweise zum Cape Tribulation,Great Barrer Reef und wundervollen Inseln. Nachdem wir also die Stadt erkundigt haben und durch den Botanischen Garten gewandert sind, waren wir froh abends wieder im Hostel zu sein, da es am nächsten Morgen schon um 7Uhr wieder losging.

Am zweiten Tag startete unsere Cape Tribulation Tour. Zunächst ging es mit einem kleinen Bus raus aus Cairns in Richtung Norden. Erster Halt war dann in Port Douglas in einem Zoo, wo wir Kängurus gefüttert haben, Koalas beim schlafen zuschauen konnten und endlich mal ein richtig großes Krokodil von nahem gesehen haben. Anschließend führte unsere Tour an einer sehr schönen Straße an der Küste entlang. Leider weiß ich den Namen nicht mehr, aber es soll die zweitschönste Straße sein, die es in Australien oder zumindest im Osten Australiens gibt. Als nächstes stand eine Tour durch einen der vielen Regenwälder an.

Danach führte die Autofahrt nur noch durch Wälder und wir näherten uns Cape Tribulation, was eine Art Regenwaldgebiet ist, in dem es lediglich drei Hostels und zwei Geschäfte gibt. Eigentlich ist es, wie im Jungel, zumindest habe ich mir so den Jungel immer vorgestellt, nur ohne die Hostels natürlich, die aber dafür über eine herrliche Anlage mit einem netten Pool verfügen. Insgesamt waren wir drei Tage in Cape Tribulation, das Wetter war meist nicht so gut, aber dafür war es wenigstens warm. Somit haben wir ein paar Touren am Strand gemacht und konnten uns am letzten Tag doch noch für 2h in die Sonne hauen. Am Strand kam man sich vor, wie auf einer einsamen Insel. Kaum Menschen waren da und es war einfach schön. Zudem haben wir Livio einen netten Schweizer und ein paar andere nette Leute kennengelernt. Die Zeit dort war sehr lustig. Nicht zuletzt auch dadurch, dass wir an einem Abend probiert haben Nudeln in einer Pfanne zu kochen, da es keine Töpfe mehr gab. Aber es hat zum Glück alles funktioniert und auch geschmeckt.

Am dritten Tag wurden wir aus Cape Trip abgeholt und unsere Tour ging weiter. Noch einen Stop mit Walk durch einen weiteren Regenwald gab es dann und eine Bootstour auf dem wir Krokodile in freier Natur erleben durften haben wir mitgemacht.

Am letzten Tag vor unsere Abreise sind wir mit der Fähre nach Fitzroy Island gefahren. Dort gab es wunderschönes blaues Wasser und einen Strand voller Korallen. Leider war das Wetter wieder nicht so gut. Deswegen haben Caro und ich beschlossen, wie Aktivitäten im Wasser sein zu lassen und die Insel erkundigt. Wir haben einen ziemlich steilen Walk hoch zum Leuchtturm gemacht, sind durch den Secret Garden gelaufen, und haben die Strände erkundigt. Wir haben uns also eigentlich noch einen ziemlich schönen Tag gemacht. Mein persönliches Highlight war aber, dass ich probiert habe wie eine Ameise schmeckt. Als einer der Guides mich angesprochen hat und meinte ich soll doch mal probieren, sagte ich sofort „JA“ ohne zu wissen, was er eigentlich in der Hand hat. Na gut ich bin ja nicht zimperlich. Er hat er einmal an einer Ameise geleckt und dann ich. Die grün-gelbe Ameise schmeckt sehr stark nach Zitrone und der Guide und ich waren uns einige, die würde super zu Tequila passen;)

In Cairns abends wieder angekommen ging es noch auf ein Abschiedsbierchen zu Livio und am nächsten Morgen in aller Frühe zurück nach Syndey.

Im Großen und Ganzen waren es fünf tolle Tage in und um Cairns.

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